Brettstapelbau

  • Kurzbeschreibung

    Holzmassivbauweise unter Verwendung von miteinander verübelten oder vernagelten Brettern ohne Verleimung. Diese massiven Holzbauteile werden werkseitig vorgefertigt und als Wand- oder Deckenelemente auf der Baustelle versetzt. Sie weisen infolge des hohen Holzanteiles ein gutes Wärmespeichervermögen auf und ermöglichen in Verbindung mit diffusionsoffenen Dämmstoffen und Bekleidungen ein gesundes Raumklima.

Ökologische Bewertung

Sehr gut (28/30 Biobaustoffe.at Öko-Punkte)

  • Herstellung: 6 Punkte - Sägeraue Bretter werden gestapelt und mit Buchenholzdübeln oder durch Nagelung zu Massivholztafeln verbunden, keine chem. Fremdstoffe notwendig..
  • Verarbeitung: 5 Punkte - WitterungsunabhängigeVorfertigung großer Decken-, Wand- und Dachelemente in Montagehallen, Transport per LKW, Montage mit Autokran..
  • Anwendung: 6 Punkte - In Neubau und Sanierung / Auf-stockung in Wohnbau und Gewerbe. Quellen / Schwinden berücksichtigen..
  • Haltbarkeit: 6 Punkte - >100 Jahre, bei fachgerechter Verarbeitung und konstruktivem Holzschutz..
  • Wiederverwendbarkeit: 5 Punkte - Bedingt wiederverwendbar, thermisch verwertbar..

Technische Details

Brettstapelemente verfügen als Decken über eine höhere Tragfähigkeit als Stahlbetondecken gleicher Dicke, da hier der gesamte Querschnitt trägt. Da der Brettstapel dem Quellen und Schwinden bei Änderung der Holzfeuchtigkeit unterliegt, ist auf die Detailausbildung speziell zu achten. Verbindungsmittel : Buchenholzdübel oder Nägel, kein Leim erforderlich Wärmeleitzahl (Rechenwert) λ 0,13- 0,17 Diffusionswiderstand μ = 50

Besonderheit

Naturbaustoff, baubiologisch empfehlenswert, verbautes Holz enthält eine große Menge gebundenes CO2

Quellennachweis

Haus der Baubiologie, Graz, Ing. Günther Dörr

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