Faserbeton

  • Kurzbeschreibung

    Um sie Zugfestigkeit von Beton zu verbessern, können auch Fasern aus Glas, Stahl oder Kunststoff eingesetzt werden. Mitunter kann die herkömmliche Stahlbewehrung durch die Faserbewehrung ersetzt werden (Stahlfaserbeton). Glasfasern können statische Aufgaben erfüllen (Glasfaserbeton) oder die Betoneigenschaften verbessern (Glasfasermodifizierter Beton). Kunststoffasern dienen vorwiegend zur Aufnahme von Schwindspannungen während der Aushärtphase (Estriche) und auch der Verbesserung der Brandbeständigkeit (konstruktive Bauteile).

Ökologische Bewertung

Gut (27/30 Biobaustoffe.at Öko-Punkte)

  • Herstellung: 5 Punkte - Beimischung zum Frischbeton.
  • Verarbeitung: 6 Punkte - Nur von Fachbetrieb, Dosierung ensprechend der statischen Berechnungen.
  • Anwendung: 6 Punkte - Boden und Deckenplatten, Stahlbetonkeller (weiße Wanne), Brückentragwerke, Gartenmöbel, etc..
  • Haltbarkeit: 6 Punkte - Hoch, vor Allem bei Verwendung von korrosionsfreiem Material.
  • Wiederverwendbarkeit: 4 Punkte - Nicht recyclebar.

Technische Details

Fasertyp abhängig vom Einsatzzweck. Glasfasern sind gut geeignet im alkalischen Milieu des Betons, rosten nicht und werden mit einem Anteil von 2,5-5 Vol.% als Bewehrung verwendet > Glasfaserbeton > schlankere, filigrane Bauteile. Kunststoffasern (PP) nur zur Verbesserung der Betoneigenschaften, keine statische Wirkung

Besonderheit

Reduktion des Bewehrungsaufwandes, verbesserte Betoneigenschaften, Minimierung von Schwindrissen.

Quellennachweis

Haus der Baubiologie, Graz, Ing. Günther Dörr

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