Gipsfaserplatte (GF)

  • Kurzbeschreibung

    Trockenbauplatten aus Gips mit Zellulosefaserarmierung, zur Beplankung von Ständerwänden und Decken. Nur ein Plattentyp für Ausbau, Brandschutz und Feuchtraum.

Ökologische Bewertung

Gut (26/30 Biobaustoffe.at Öko-Punkte)

  • Herstellung: 5 Punkte - Gips wird mit Zellulose-fasern aus Altpapier und Wasser gemischt und unter Druck zu Platten gepresst und wasser-abweisend imprägniert..
  • Verarbeitung: 5 Punkte - Zuschnitte: Ritzen mit Cutter und Brechen über Kante oder Handkreissäge, Verlegung im schleppen-den Verband, Befestigung mit Schnellbauschrauben. Nach Erhärtung des Fugen-klebers Abstoßen des Überstandes..
  • Anwendung: 6 Punkte - Auf Metall- oder Holzunter-konstruktion, auch in Nassräumen geeignet.
  • Haltbarkeit: 6 Punkte - Keine Grenzen bekannt.
  • Wiederverwendbarkeit: 4 Punkte - Nicht gegeben, Stoffklasse : Baustellenabfälle.

Technische Details

Gipsfaserplatten in den Dicken 10, 12,5 und 15 mm Zur Beplankung von Holz- oder Metallständerwänden, befestigt mit Spezial-Schnellbauschrauben. Stoßfugen mit PU-Kleber verklebt oder mit Fugenspachtel verspachtelt. Brandschutz: Baustoffklasse A2, nicht brennbar Rohdichte ca.1200 kg/m3, Wärmeleitfähigkeit: λ 0,38 W/mK, Diffusionswiderstand μ = 16, pH-Wert 7-8

Besonderheit

Trockener Aufbau, keine Wartezeiten, sofortiges nach Ausmalen Trocknung des Spachtels möglich. Sehr stoßfeste Wandbekleidung, geeignet auch für Lehmputzbeschichtung.

Quellennachweis

Haus der Baubiologie, Graz, Ing. Günther Dörr

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