Holzschindeln

  • Kurzbeschreibung

    Unter den Holzdeckungen zählen die Lärchenschindeln zu den haltbarsten Materialien. In Handarbeit aus langsam gewachsenen Gebirgslärchen hergestellt, wird darauf geachtet, dass die Schindeln nach dem Spalten nur minimal auf der sogenannten „Hoanzlbank“ nachbearbeitet werden. Ein Glatthobeln würde die Lebensdauer erheblich verkürzen, es dürfen zwischen den einzelnen Schindellagen keine wassersaugenden Kapillarfugen entstehen.

Ökologische Bewertung

Sehr gut (28/30 Biobaustoffe.at Öko-Punkte)

  • Herstellung: 6 Punkte - Aus Trommeln von Fichten-, Lärchen- oder Zedernstämmen werden von Hand oder hydraulisch radial leicht konische Brettchen gespalten und deren Oberfläche mit dem Reifmesser zugerichtet.
  • Verarbeitung: 5 Punkte - Nur von geschultem Fachpersonal zu verarbeiten..
  • Anwendung: 6 Punkte - Je nach Deckungsart für geneigte Dächer und Wände ab ca.14° bis 90°..
  • Haltbarkeit: 6 Punkte - Abhängig von Holzart und Bearbeitung 20- 50 Jahre am Dach (35°), bis 100 Jahre an der Wand..
  • Wiederverwendbarkeit: 5 Punkte - Bedingt wiederverwendbar, thermische Verwertung..

Technische Details

Holzschindeln werden für Wand- und Dachdeckungen aus Fichte, Lärche oder Red Cedar hergestellt, die Deckung erfolgt 3-lagig. Chemischer Holzschutz ist nicht erforderlich, bei Fichte und Lärche sind die enthalten Harze, bei Zeder die Öle der Garant für lange Lebensdauer. Je steiler, desto langlebiger ist die Deckung. Mindestdachneigung 14°, Befestigung mit feuerverzinkten oder Niro-Nägeln auf Lattung oder Sparschalung. Längen 40-60 cm.

Besonderheit

Nachwachsender Baustoff, CO2-Speicher, baubiologisch empfehlenswert

Quellennachweis

Haus der Baubiologie, Graz, Ing. Günther Dörr

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