Kalkfarbe

  • Kurzbeschreibung

    Zur Verwendung kommt meist Sumpfkalk, der durch Löschen des Branntkalkes entsteht. Dieser Löschkalk (Calciumhydroxid), auch Kalkhydrat genannt wird relativ lange gelagert (2-5- Jahre). Nach dem Aufbringen der gesiebten Kalkmilch bindet das Calciumhydroxid durch Aufnahme von Kohlendioxid aus der Luft zu Calciumcarbonat, also Kalkstein ab.

Ökologische Bewertung

Sehr gut (30/30 Biobaustoffe.at Öko-Punkte)

  • Herstellung: 6 Punkte - Durch Brennen von Kalkgestein bei ca. 1100°C. Danach Brechen (1-3 mm Korn) und Mahlen..
  • Verarbeitung: 6 Punkte - Zugabe von Leinöl, Kasein oder Füllstoffen ist möglich..
  • Anwendung: 6 Punkte - Mit bis 15% Wasser verdünnt mager streichen, rollen oder spritzen. Abtönen mit Mineralpigmenten.
  • Haltbarkeit: 6 Punkte - Bei Erstanwendung auf saugendem Untergrund höchste Beständigkeit..
  • Wiederverwendbarkeit: 6 Punkte - Reine Kalkfarbe ist kompostierbar..

Technische Details

Kalkfarbe ist feuchtigkeitsbeständig, desinfizierend und fungizid durch seinen hohen pH-Wert von 11, empfindlich gegen Verfärbungen durch Eisen und Sulfate und hoch diffusionsoffen. Sd-Wert ca. 0,05 m.

Besonderheit

Calciumhydroxid ist ätzend, daher immer mit Handschuhen und Schutzbrille arbeiten.

Quellennachweis

Haus der Baubiologie, Graz, Karl Kukovetz

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K. Kukovetz e.U., Moserhofgasse 37 , 8010 Graz , Tel: +43 (0) 316 475363 - Ansprechpartner: Karl Kukovetz

BIOHIRSCH Baustoffe, Engerthstraße 60-74 , 1200 Wien , Tel: +43 (0)699 196 816 87 - Ansprechpartner: DI Verena Hirsch

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