Kupfer

  • Kurzbeschreibung

    Kupfer für flächige Abdeckungen und Dachentwässerungen wird in einer Reinheit von >99,5 % durch Walzen hergestellt. Die Deckung erfolgt in Scharen oder Tafeln je nach Dachgeometrie meist in Stehfalztechnik. Die Verlegung erfolgt auf Holzschalung mit einer diffusionsoffenen Trannlage. Kupfer bildet an der Luft mit der Zeit eine bräunliche Patina aus basischem Kupfersulfat aus, die das Blech vor weiterer Verwitterung schützt. Auf der Witterung ausgesetzten Flächen verändert sich die Farbe zum Patinagrün. Gut schweiß-, löt- und formbar. Sehr hochpreisiges Bedachungsmaterial.

Ökologische Bewertung

Sehr gut (29/30 Biobaustoffe.at Öko-Punkte)

  • Herstellung: 6 Punkte - Kupferbrammen werden in einem mehrstufigen Verfahren warm und kalt zu Blechen gewalzt und zu Coils aufgewickelt..
  • Verarbeitung: 5 Punkte - Nur von geschultem Fachpersonal zu verarbeiten..
  • Anwendung: 6 Punkte - Für alle Bauteile am Dach geeignet. Auch bei tiefen Temperaturen gut verarbeitbar..
  • Haltbarkeit: 6 Punkte - > 100 Jahre, wenn ausreichende Patinabildung erfolgt..
  • Wiederverwendbarkeit: 6 Punkte - 100 % wieder in den Produktionsprozess einfügbar..

Technische Details

Walzblech in einer Reinheit von mind. 99,5% Blechdicke 0,60 und 0,70, mm Kupferblech bekommt durch Bewitterung eine braune Patina, die sich auf schrägen Flächen grün verfärben kann (abhängig von den Umweltbedingungen). Kupfer ist auch bei tiefen Temperaturen gut bearbeitbar. Schmelzpunkt bei ca. 1000°C, daher guter Schutz vor Flugfeuer.

Besonderheit

Gute Verträglichkeit mit Gips, Kalk und Zement, keine Unterseitenkorrosion. Die Bildung der Patina ist abhängig vom Grad der Luftverschmutzung.

Quellennachweis

Haus der Baubiologie, Graz, Ing. Günther Dörr

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